Die Diagnose ist die Spitze des Eisberges

In der klassischen Medizin (Kartesisches Modell), wie sie sicherlich 99% von uns allen kennen, schildert man seine Beschwerden: Schmerzen, Ausschlag, Schwellungen, Fieber, u.v.m.

Der Arzt veranlasst möglicherweise Untersuchungen, um eingrenzen zu können, um was es genau geht: es werden z.B. Röntgenbilder oder ein MRT, Blut- und Funktionstest veranlasst. Aufgrund der Ergebnisse und der vorhandenen Symptome wird eine Diagnose erstellt.

„Sie haben Rheuma“, „Sie sind Diabetiker“, „Sie haben Brustkrebs“, „Sie sind Neurodermitikerin“.

Insofern ist es aus der Sicht von BodyTalk nicht ausreichend nur die Symptome und Testergebnisse zu deuten. Im Interesse der Ganzheitlichkeit ist es unerlässlich den Menschen mit all seinen Vernetzungen und Verschränkungen zu betrachten. Viele Faktoren die neben den Symptomen eine Rolle spielen finden im kartesischen Modell keine Beachtung. Die Einzigartigkeit eines jeden von uns „fällt unter den Tisch“.

Welche möglichen Einflussfaktoren können z.B. auf ein Magengeschwür wirken?

Jon Veltheim hat folgende in seinem o.g. Buch aufgeführt:
• Schädliche Bakterien
• Störungen in der sympathischen Nervenversorgung
• Reizüberflutung des Nervus vagus
• Krebs
• Schleichende Vergiftung
• Durch rigide Glaubensmuster und Abhängigkeiten selbst verursachter Stress
• Emotionales Trauma
• Emotionale Traumata der Vergangenheit, die immer noch das Gehirn beeinträchtigen
• Genetische Faktoren
• Umgebungsfaktoren wie Familienmitglieder, Nachbarn, Umfeld usw.
• Arbeitsstress
• Finanzieller Stress- und vieles mehr

All diese und noch weitere Faktoren und eine Mischung daraus können für die Symptome eines Magengeschwüres verantwortlich sein. Sie sind wie die Spitze eines Eisberges, die zu ca. 10% aus dem Wasser ragt. Alle wirklich ursächlichen Faktoren eines Symptomes sind aber der wesentlich größere Teil des Eisberges. Diese 90% sind unter Wasser und nicht zu sehen.

Die Herausforderung des Kartesischen Modells ist, dass das was die Neue Physik bereits bestätigt hat, unbeachtet bleibt: Es gibt eine energetische Dynamik zwischen dem KörperGeist und seiner Umwelt. Menschen, die uns sehr nahe sind oder eine besondere Beziehung zu uns haben beeinflussen uns. John Veltheim nennt es in seinem Buch „Die Wissenschaft und Philosophie von BodyTalk“ „Quantenverschränkungen“. Diese Verschränkungen haben eine Wirkung auf unsere Gesundheit. Aber neben den Menschen können auch Tiere, Pflanzen und elektronische Geräte unser System beeinflussen. Des Weiteren dürfen auch Glaubensmuster und Erinnerungen, die wir vermeintlich als „neutral“ bezeichnen nicht außer Acht gelassen werden, wenn es um die Verschränkungen geht.

Dies ist auch die Herausforderung der klassischen Medizin. Der Arzt kann die Faktoren, die nicht sichtbar und analysierbar sind nicht in die Behandlung mit einbeziehen. Für eine nachhaltige und langfristige Heilung ist dies aber unabdingbar. Die Cortisoncreme auf der Haut lässt die Neurodermitis genau so lange verschwinden, wie die Creme wirkt. Die im wahrsten Sinne des Wortes sichtbaren 10% sind behandelt, die unsichtbaren 90% nicht.

Mit BodyTalk hat John Veltheim ein ganzheitliches System der Gesundheitsfürsorge erschaffen, welches anerkennt, dass das Bewusstsein das einzige ist, das weiß was im KörperGeist vor sich geht. Dieses Bewusstsein ist die „innere Weisheit“ des Körpers. Sie weiß, was nötig ist, um den Körper im Gleichgewicht zu halten. Sie weiß, wie eine Wunde wieder heilt und wie Erreger abgewehrt werden können.

Als BodyTalk Anwender stellt man keine Diagnose und keinen Plan auf, was in der Sitzung (Balance) passieren soll. Man kommuniziert mit der „inneren Weisheit“ über ein BioFeedback und die eigene Intuition.

Jede Sitzung ist somit einzigartig und entsteht durch die Prioritäten, die der KörperGeist des Klienten in der Sitzung setzt.

Wichtig ist, dass der Klient nichts preisgeben muss, was er nicht möchte.

Es kann sicherlich ein akutes Problem zu Beginn der Balance angesprochen werden und dies wird wahrscheinlich auch für den Körper Priorität haben. Dennoch kann es sein, dass bei Ohrenschmerzen nicht die Priorität bei dem Ohr liegt, sondern z.B. bei einer Angst, die sich immer wieder das Ventil über das Ohr sucht. Kann die Angst sich zeigen und die Emotion neutralisiert werden, dürfen auch die Ohrenschmerzen gehen.

So wichtig wie Symptome auch sein mögen, um uns darauf aufmerksam zu machen, dass uns unserer Körper etwas mitteilen mag, so wichtig ist es aber auch den Blick unter die (Wasser)Oberfläche zu wagen. Nur dann besteht die Möglichkeit unseren Körper in die nachhaltige Selbstheilung und
–regulierung zu bringen.

Quelle: „Die Wissenschaft und Philosophie von BodyTalk-Gesundheit bleibt Sache des Körpers“ (John Veltheim, April 2013)